Kounialen (auch bekannt als Kañalen) sind "heilige Frauen" bei den Djola in der südsenegalesischen Region Casamance, Guinea und Gambia. Sie erfüllen eine existentielle psychologische und gesellschaftliche Aufgabe: die Bewältigung von Infertilität, Fehlgeburten und Kindersterblichkeit.
In der Sprache Wolof bedeutet „Rewmi“ „das Land“ oder „unsere Nation“. Es drückt ein tiefes Gefühl von Heimat und Identität aus.
Senegal ist ein Land (Rewmi) der extremen Kontraste und einer tiefen Magie, eingebettet zwischen den Sanddünen der Sahara und den dichten, grünen Tropenwäldern der Casamance. Berühmt ist das Land weltweit für die Teranga – eine Philosophie der bedingungslosen Gastfreundschaft, die hier wie eine Religion gelebt wird.
Die Casamance im Süden Senegals ist eine mystische Naturregion voller dichter Mangroven und heiliger Wälder. Ihre lebendige Kultur ist tief von hypnotischer Musik und zahlreichen Ritualen geprägt. Bei Dorffesten wirbelt der faszinierende, in Palmblätter gehüllte Kumpo-Geist, um das Böse zu vertreiben. Gleichzeitig bringen die Kañalen mit ihren rituellen Gesängen und ekstatischen Tänzen die spirituelle Kraft der Frauen ein, um das Leben zu feiern und die Gemeinschaft vor Unheil zu schützen.
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